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Hofmann Optik + Akustik

Zollstr. 3
21465 Wentorf

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Filter
Im hörakustischen Bereich werden Filter zur Beeinflussung des Übertragungsfrequenzganges verwendet. Neben den elektrischen Filterschaltungen im Hörsystem, die eine Veränderung des Frequenzganges gestatten, werden teilweise auch mechanische Filter eingesetzt. Diese mechanischen Filter, kleine Düsen mit unterschiedlichen Bohrungen, können in den Schalleintritt, also vor das Mikrofon, oder in den Schallaustritt, also in die Schallweiterleitung vom Hörsystem zum Ohr, eingefügt werden. Letztere Art ist wirkungsvoller und daher gebräuchlicher. Die mechanischen Filter sorgen für einen ausgeglichenen Frequenzgang, verringern aber auch etwas die Leistung des Hörsystem. Schließlich können die Filter auch in einer Zusatzbohrung einer Ohrschale, die zum Beispiel zur Belüftung des Ohres erforderlich ist, eingesetzt werden. Damit wird die durch die Zusatzbohrung bestehende Rückkopplungsgefahr verringert.



Fine Tuning
Fine Tuning ist der Prozess der Feineinstellung des Hörsystems. Er umfasst die Veränderung der Einstellungen der Hörtechnik ebenso wie akustisch relevante Veränderungen an der Ohrschale bzw. der Bauform des Im-Ohr-Systems. Selbst wenn bei der Voreinstellung von Hörsystemen sämtliche Parameter, die über das Gehör ermittelt wurden, berücksichtigt werden, ist nicht gewährleistet, dass das vorgeschlagene Hörsystem von seinem Träger voll akzeptiert wird. Speziell auch die subjektiven Höreindrücke entscheiden, ob die Geräte getragen oder abgelehnt werden. Deshalb gehört zu einer Hörsystemanpassung unabdingbar die Feinanpassung (Fine Tuning) des Hörsystems.



Fokussieren
Scharfstellen, Strahlenbündel werden in einem Punkt vereinigt.



Freiburger Test
Der Freiburger Test ist ein Sprachtest mit genormtem Testmaterial, welches aus 10 Reihen Mehrsilbern (Zahlen) und 20 Reihen Einsilbern (Wörter) besteht. Dieser Sprachtest dient zur Ermittlung des Hörverlustes für Sprache, des Diskriminationsverlustes, des Pegels maximaler Verständlichkeit und der Unbehaglichkeitsgrenze für Sprache. Bei der Entwicklung des Tests wurde darauf geachtet, dass jede Reihe in sich, bezogen auf die Phonetik und die Lautstärke, ausgeglichen ist. Erfahrungen mit diesem Test zeigen jedoch, dass es durchaus „schwierige" und „leichte" Testreihen gibt, so dass je nach Reihe etwas abweichende Diskriminationsverluste auftreten können. Zur Kalibrierung der Lautstärke ist auf jeder Test-CD ein Kalibrierrauschen. Eine regelmäßige Überprüfung des Sprachaudiometers mit diesem Kalibrierrauschen ist erforderlich.



Freifeldmessung
Bei der Freifeldmessung wird das Testsignal, zum Beispiel Wörter des Freiburger Sprachtests, mit einer Lautstärke von 55 dB, 65 dB und 80 dB über einen Lautsprecher angeboten, der 1m vom Hörsystemträger entfernt ist. Der Messraum muss ausreichend schallgedämmt sein.



Frequenzbeeinflussende Bohrung
Eine frequenzbeeinflussende Bohrung verläuft parallel zum Schallschlauch in der Ohrschale. Dadurch erzielt man folgende Effekte: Die Verstärkung tieffrequenter Signale durch das Hörsystem, die eine gute Sprachverständlichkeit stören könnte, wird durch die zweite Bohrung verringert. Hierbei ist die Wirkung um so stärker, je größer der Durchmesser der Bohrung ist. Solch eine Bohrung sollte angelegt werden bei einem noch recht guten Hörvermögen im Tieftonbereich und einem Steilabfall zu den hohen Frequenzen hin. Ist der Klang der eigenen Stimme unangenehm, so kann durch eine Vergrößerung der Zusatzbohrung eine Verbesserung erzielt werden.




Frequenzbereich
Der Frequenzbereich ist die Übertragungsbandbreite eines Hörsystems. Er wird im wesentlichen durch die Leistungsfähigkeit des Hörers bestimmt. Während Elektretmikrofon und Verstärker eines Hörsystems einen breiten Übertragungsbereich zulassen, wird er durch den Hörer, der nach dem elektromagnetischen Prinzip arbeitet, auf ca. 100 Hz bis 7.000 Hz eingeschränkt. Die neuen „externen Hörer“, die direkt im Gehörgang sitzen, erlauben eine Übertragung im Hochtonbereich bis ca. 10.000 Hz.


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