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Helmholtz-Resonator
Durch genau berechnete Hohlräume kann die Frequenzübertragung beeinflusst werden. Solche Hohlräume (Resonatoren) befinden sich beim Hörgerät in dem Hörer und sorgen dafür, dass bestimmte Töne nicht zu laut und andere Töne nicht zu leise abgestrahlt werden. Sogenannte Helmholtz-Resonatoren können auch in der Ohrschale eines Hinter-Ohr-Gerätes angebracht sein, um auch dort unerwünschte Resonanzspitzen zu unterdrücken.



Heterophorie
Heterophorie oder Schielen ist ein Ruhestellungsfehler der Augen. Wer schielt, ist praktisch einäugig. Weichen die Bilder der beiden Augen zu stark von einander ab, wird die Bildinformation eines Auges vom Hirn unterdrückt. Bei Kindern macht sich das Schielen oft im ersten oder zweiten Lebensjahr bemerkbar: Mit Lichtscheu und Augenzittern, häufigem tränen, Orientierungsschwierigkeiten und Kopfschmerzen. Auch eine unnatürliche Haltung muss Verdacht wecken, da manche Kinder das Schielen durch eine veränderte Kopfhaltung auskorrigieren können bzw. versuchen. Das Schielen muss früh behandelt werden, denn durch den Nichtgebrauch eines Auges kann dieses schwachsichtig werden. Zudem stehen die Behandlungschancen je früher desto besser - bei Erwachsenen lässt sich das Schielen kaum mehr korrigieren.



HIMSA
Um bei den programmierbaren Hörgeräten zu viele Software- und Hardwareversionen der unterschiedlichen Hörgerätehersteller zu vermeiden, haben sich die bedeutenden Hersteller zur HIMSA (Hearing Instrument Manufactures Software Association) zusammengeschlossen. Es wurde ein einheitliches computergesteuertes Programmiergerät (HiPro) entwickelt und eine dazugehörige Software (Noah).



Hinter-dem-Ohr-Hörsystem
HdO-Geräte werden hinter der Ohrmuschel getragen. Der Schallschlauch stellt die Verbidnung zum Ohrpassstück un dem äußeren Gerhörgang her.



Hörbrille
Bei der Hörbrille sind zwei Ausführungen zu unterscheiden:
die Luftleitungsbrille
die Knochenleitungsbrille
Die Luftleitungsbrille ist vergleichbar mit jedem gebräuchlichen Hinter-dem-Ohr-System, nur dass hier die Elektronik in einem schmalen Hörbügel eingebaut ist. Statt spezieller Luftleitungsbügel wird in der Regel ein kleines HdO-Gerät verwendet, welches über ein Adapterteil mit dem Brillenbügel verbunden ist. Der Schall wird über ein Ohrpassstück ins Ohr geleitet.
Bei der Knochenleitungsbrille ist ein solches Maßohrstück nicht erforderlich. Hier wird der Schall über einen Spezialhörer, den sogenannten Vibrator, direkt auf den Knochen hinter dem Ohr gegeben. Diese Art der Versorgung ist jedoch nur in wenigen Fällen möglich, da sie voraussetzt, dass das Innenohr noch gut funktioniert.



Hörer
Der Hörer in einem Hörsystem wirkt wie ein kleiner Lautsprecher. Die vom Verstärker vergrößerte Schallenergie wird vom Hörer in das Ohr abgestrahlt. Dabei müssen auch bei einem hohen Schalldruckpegel die Verzerrungen sehr gering sein. Bei den Einbauhörern der Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO) liegt der maximale Schalldruckpegel bei etwa 145 dB. Die Subminiaturhörer der Im-Ohr-Geräte (IO) erreichen einen Schalldruckpegel von ca. 135 dB. Durch seine Bauart bedingt – es handelt sich bei den jetzt gebräuchlichen Hörern um sogenannte Magnethörer – ist die obere Frequenz des Hörsystems auf etwa 7000 Hz begrenzt. An der Entwicklung dynamischer Hörer mit höhere Frequenz wird gearbeitet.



Hörsystemdaten
Die Datenblätter der Hörsystemhersteller enthalten die technischen Daten eines Hörsystems, die an dem genormten 2-ccm-Kuppler oder an einem Ohrsimulator ermittelt wurden. Die wichtigsten Daten sind Verstärkung, maximaler Ausgangsschalldruckpegel, Frequenzbereich, Klirrfaktor, Kompressionsverhältnis, Schwellenpegel, induktives Übertragungsmaß und Stromaufnahme. Diese Daten dienen dem Hörakustiker zum Vergleich der Hörsysteme untereinander und zur Kontrolle der Funktionstüchtigkeit.



Hörspule
Eine Hörspule ist in die meisten Hörsysteme eingebaut. Sie bietet dem Hörsystemträger die Möglichkeit, leichter zu telefonieren und in Theatern und Vortragssälen besser dem Gesprochenen zu folgen. Voraussetzung ist, dass vom Telefon oder von einer sogenannten Ringleitung ein Magnetfeld erzeugt wird. Der Störschall in halligen Räumen wird durch das Umschalten vom Mikrofon auf die Hörspule eliminiert.



Hörtechnik
Die Aufgabe der Hörtechnik (des Hörsystems) ist es, das Hören in der individuellen Hörumgebung einer Person zu verbessern. Große Bedeutung besitzt das Verstehen von Sprache. Für die Akzeptanz sind jedoch ebenso ein angenehmer und natürlicher Klang wichtig. Jedes Gerät hat eine Schallaufnahme, einen Verstärker und eine Signalabgabe. Die Schallaufnahme erfolgt durch ein Mikrofon. Der Verstärker vergrößert das Eingangssignal, wobei das Frequenz- und Dynamikverhalten vom Hörakustiker gezielt beeinflusst. Die Signalabgabe kann durch Luftschall, wie beim üblichen Hörsystemhörer, durch Körperschall, wie beim Knochenleitungshörer, oder durch elektrische Impulse, wie beim Cochlear-Implantat, erfolgen.



Hörtraining
Ein Hörtraining sollte bei jedem Hörsystemträger durchgeführt werden. Ausschlaggebend für Art und Umfang des Hörtrainings ist die Dauer der Hörentwöhnung und das Ausmaß der Fehlhörigkeit. Das beim Hörakustiker durchgeführte Hörtraining besteht im Wesentlichen aus Hörübungen mit Geräuschen und Hörübungen zum Unterscheiden von Sprachlauten.

Hörumgebung
Die Hörumgebung ist das gesamte akustische Umfeld einer Person. Dazu gehören beispielsweise ein ruhiges Gespräch zu Hause, eine Fahrt im Auto, ein Waldspaziergang oder der Besuch eines Konzertes. Damit ein Hörgerät in diesen sehr unterschiedlichen Hörumgebungen immer beste Ergebnisse bringt, ist oft ein Mehrprogrammgerät mit digitaler Signalverarbeitung erforderlich.

Hörverlust
Der Hörverlust wird in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Die geringste Form ist die leichte Hörminderung. Leise Geräusche werden nicht gehört. In geräuschvoller Umgebung bereitet es Mühe, Sprache zu verstehen. Bei der mittleren Hörminderung werden leise und mittellaute Geräusche nicht gehört. Speziell bei Hintergrundgeräuschen bereitet es erhebliche Schwierigkeiten, Sprache zu verstehen. Bei der starken Hörminderung müssen Gespräche laut geführt werden. Gespräche in Gruppen sind nur noch mit viel Mühe möglich. Bei einer hochgradigen Hörminderung werden einige sehr laute Geräusche noch gehört. Kommunikation ohne ein Hörsystem ist selbst bei größter Anstrengung nicht mehr möglich.

Hörwinkel
Der Hörwinkel eines Hörsystems hat mehrere Funktionen zu erfüllen. Als Verbindungsstück zwischen Hörsystem und dem Schallschlauch des Ohrpassstückes liegt der Hörwinkel auf dem Ansatz der Ohrmuschel. Durch seine gekrümmte Form gibt er dem Hörsystem Halt. Darüber hinaus kann der Hörwinkel zur gezielten Beeinflussung des Übertragungsverhaltens des Hörsystems benutzt werden, da über den Hörwinkel die akustische Zuleitung und Ableitung des Schalls erfolgt. Der Schallkanal zur Schallaufnahme sollte so angelegt sein, dass Windgeräusche weitgehend vermieden werden. Der Schallkanal zur Schallabstrahlung kann im Durchmesser variiert werden (Horneffektwinkel) oder mit Filterdüsen und Dämpfungselementen (Damping-Winkel) versehen werden. Alle Maßnahmen im Schallaustrittskanal verändern das Übertragungsverhalten in der Art, dass Resonanzspitzen der Übertragung geglättet werden oder dass gezielt Resonanzen in einem bestimmten Frequenzbereich erzeugt werden.



Hörsturz
Plötzlich auftretender Hörverlust auf einem oder beiden Ohren, häufig begleitet von Ohrgeräuschen (Tinnitus). Eine Behandlung (z.B. durch Infusionen) sollte man in jedem Fall so schnell wie möglich beginnen.



Hornhaut
Vorderer, durchsichtiger Teil der äußeren Augenhaut. Die Hornhaut sorgt zusammen mit der Linse dafür, dass das auftreffende Licht auf die Netzhaut gebündelt wird. Sie ist stark gewölbt, durchsichtig und liegt vor der Iris und der Pupille. Fehlsichtige, die Kontaktlinsen tragen, setzen diese direkt auf die Hornhaut.



Hyaluronsäure
Als körpereigene Substanz kommt Hyaluronsäure im Körper überall vor wo Wasser gebunden wird. So ist Hyaluronsäure auch im Bindegewebe unseres Körpers zu finden, ist Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit und findet sich im Knorpel wieder. Hyaluronsäure besitzt die Fähigkeit sehr viel an Wasser zu binden. So besteht der Glaskörper des Auges zu 98 % aus Wasser und nur etwa 2 % Hyaluronsäure. Früher wurde Hyaluronsäure hauptsächlich aus Hahnenkämmen gewonnen. Heute wird sie häufig durch Fermentation durch Bakterien produziert. Mittlerweile kann Hyaluronsäure auch rein synthetisch hergestellt werden. Vor allem in der Medizin kommt die Hyaluronsäure zu Einsatz. In der Augenheilkunde wird Hyaluronsäure häufig als Tropfen oder Gel bei trockenen Augen eingesetzt.


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