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Hofmann Optik + Akustik

Zollstr. 3
21465 Wentorf

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Pädakustiker

Hörgeräteakustiker mit qualifizierten Kenntnissen und Erfahrungen in der Anpassung von Hörsystemen bei Säuglingen und Kindern.



PC (Peak-Clipping)

Es handelt sich hierbei um ein Begrenzungssystem für den Ausgangsschalldruckpegel eines Hörsystems. Das bedeutet, dass ein bestimmter Schallpegel, der vom Hörakustiker eingestellt wird, nicht überschritten wird. So kann eine Unbehaglichkeitsgrenze, die schon bei geringeren Lautstärken liegt, berücksichtigt werden. Nachteilig sind jedoch die bei der Begrenzung des Schalldruckpegels entstehenden Verzerrungen.



Pflege der Hörsysteme

Von der Pflege hängen Reparaturhäufigkeit und Lebensdauer der Hörsysteme ab. So sollte ein Hörsystemträger seine Hörsysteme nie einem Stoß oder Schlag aussetzen, nicht fallen lassen oder hart auf eine Unterlage legen. Das Gehäuse sollte abends mit einem weichen Tuch abgerieben werden, um die äußere Feuchtigkeit zu entfernen. Da auch Feuchtigkeit in die Hörsysteme eindringt (Schwitz- und Kondenswasser), sollten die Systeme über Nacht in eine elektrische Trockentasche gelegt werden, bei der die Feuchtigkeit durch Wärme verdunstet. Auch das richtige Einsetzen der Batterien gehört zur pfleglichen Behandlung der Hörsysteme, da sonst durch verbogene Batteriekontakte erhebliche Störungen entstehen können. Bei längerer Nichtbenutzung der Systeme sollten die Batterien aus den Hörsystemen entfernt werden. Die Bedienelemente wie Lautstärkesteller und Schalter müssen immer in Dreh- oder Schaltrichtung betrieben werden. Eine Kraft zum Beispiel quer auf den Schalter kann sogar zum Bruch der Verstärkerplatine führen. Der gewissenhafte Hörakustiker gibt neben der Erläuterung und Übung der Bedienung auch Hinweise für die pflegliche Behandlung der Hörsyteme.



Plusgläser

Plusgläser oder Konvexgläser sind nach außen gewölbt, bzw. werden zum Rand hin dünner. Sie werden zur Korrektion von Weitsichtigkeit verwendet.



Potentiometer (auch Poti)

Der Lautstärkesteller eines Hörsystems, auch Potentiometer (Poti) genannt, gestattet es dem Schwerhörigen, die Verstärkung des Hörsystems zu verändern. Spricht jemand sehr leise (Theater), kann er die Lautstärke seines Hörsystems erhöhen, bei lauten Störgeräuschen (Straße) kann er sie verringern. Die Verständlichkeit kann jedoch nicht mit dem Lautstärkesteller verbessert werden. Hier wird leider die Funktion des Lautstärkestellers vom Hörsystemträger oft falsch eingeschätzt. Versteht er wegen ungünstiger Akustik seinen Gesprächspartner nicht deutlich, dann dreht er am Lautstärkesteller. Jedoch werden auch die Nebengeräusche stärker, so dass eine bessere Verständlichkeit nicht gegeben ist. Die gezielte Veränderung der Übertragungseigenschaften von Hörsystemen entsprechend der akustischen Umgebung ist jedoch mit Mehrprogrammsystemen möglich. Entsprechend der Situation wird mittels Fernbedienung in ein anderes Programm umgeschaltet. Um ein unbeabsichtigtes Verstellen des Lautstärkestellers zu vermeiden, gibt es für einige Hörsysteme Abdeckkappen, die über das Drehrädchen gestülpt werden.



Presbyopie

siehe: Alterssichtigkeit



Prismenfolien

Die Behandlung von Doppelbildern bei Kindern mit Hilfe von Prismenfolien wird oft vor dem Einsatz von prismatischen Brillengläsern durchgeführt. Verweis: Schielen



Programmierbares Hörsystem

Bei einem programmierbaren Hörsystem lassen sich verschiedene Funktionen wie Verstärkung, untere und obere Grenzfrequenz, maximaler Ausgangsschalldruckpegel, Wirkung der automatischen Verstärkungsregelung durch ein Programmiergerät verändern. Dadurch ist es möglich, eine gewünschte Übertragungskurve in dem System abzuspeichern oder unter Mitwirkung des Schwerhörigen das Übertragungsverhalten schrittweise zu ändern. Gerade bei schwierigen Hörproblemen kann durch den erweiterten Einstellbereich eine Lösung gefunden werden, bei der sowohl ein Hörgewinn als auch eine subjektive Zufriedenheit erzielt werden. Die so ermittelte „Idealeinstellung" wird auf Knopfdruck im Hörsystem gespeichert. Eine Umprogrammierung ist jederzeit möglich.


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