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Tinnitus
Tinnitusmasker
Toleranztest
Torische Gläser
Trifokalglas
Trockendose

 

Tinnitus
Ohrgeräusche (Pfeifen, Klingel, etc.), die nur der Betroffene hört. Ausläser können Kreislaufstörungen, Lärm oder Stress sein. Tinnitus tritt auch in Verbindung mit Schwerhörigkeit auf.

Tinnitusmasker
Ein Tinnitusmasker ist ein technisches System gegen Tinnitus (Ohrgeräusche). Dieses Gerät ist ähnlich einem Hörsystem aufgebaut. Es unterscheidet sich im Wesentlichen nur dadurch, dass statt des Aufnahmemikrofons ein Rauschgenerator vorhanden ist. Mit Hilfe eines möglichst schmalbandigen Rauschsignals soll das störende Tinnitusgeräusch überdeckt werden. Es verlagert sich subjektiv für den Betroffenen vom Kopfinneren nach außen und kann daher leichter „überhört" werden. In einigen Fällen kann sogar nach dem Tragen eines Tinnitusmaskers der Tinnitus für einige Zeit verschwunden sein. Tinnitusmasker bieten dem Akustiker die Möglichkeit, die Mittenfrequenz des Verdeckungssignals zu variieren. Die Lautstärke des Signals kann vom Träger selbst eingestellt werden.

Toleranztest
Ein Toleranztest wird bei jeder Hörsystemanpassung durchgeführt. Damit wird überprüft, ob die Hörsysteme auch bei lautstarken Schallereignissen (z.B. im Straßenverkehr) getragen werden können und ob die Verständlichkeit bis zu einem bestimmten Pegel erhalten bleibt. Sollte eine ungeeignete Begrenzung oder Regelung beim Hörsystem eingestellt sein, macht sich dies durch eine schlechtere Sprachverständlichkeit bemerkbar.

Torische Gläser
Torische Gläser dienen nicht nur zur Korrektur einer Kurz- oder Weitsichtigkeit, sondern auch zum Ausgleich einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Ihr Aufbau ist komplizierter. Auf einem Rezept erkennt man torische Gläser daran, dass die Stärke in drei Teilen notiert ist. Die einzelnen Teile werden als Sphäre (sph), Cylinder (cyl) und Achse bezeichnet.

Trifokalglas
Trifokalgläser erlauben nicht nur eine deutliche Sicht in die Ferne und in die Nähe, sondern auch in eine Zwischenzone von ca. 40 bis 100 Zentimeter. Sie gelangen dann zum Einsatz, wenn diese Zwischenzone mit Bifokalgläsern nicht mehr abgedeckt werden kann. Anstelle von Trifokalgläsern werden heute normalerweise Gleitsichtgläser verwendet.

Trockendose
Eine Trockendose ist ein nützliches Zubehör für den Hörsystemträger. Die Hörsysteme werden über Nacht in dieser Trockendose aufbewahrt. In die Trockendose wird eine Trockenkapsel gelegt, die dem Hörgerät über Nacht die Feuchtigkeit entzieht. Dadurch verringern sich Störungen und Reparaturen. Unentbehrlich ist die Trockendose, wenn die Hörsysteme in feuchtwarmer Umgebung getragen werden. Ohne diese regelmäßige Pflege ist die Lebensdauer der Hörsysteme wesentlich reduziert. Da die Kapseln von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen, ist ein elektrisches Trockengerät die günstigere Alternative.